Auf Thüringens Straßen fährt man sicherer
Juni 13th, 2010 · Comments Off
In Thüringen werden nicht nur die sichersten, sondern auch fast die jüngsten Autos gefahren. Das ergab eine Studie des Automobilclubs Europa, kurz ACE. Er stellte fest, dass in Thüringen auf 1.000 vom TÜV bzw. der DEKRA geprüfte Autos nur 158 erhebliche Mängel festgestellt wurden. Damit belegt Thüringen im deutschlandweiten Vergleich den Spitzenplatz. Auf Platz Zwei in der Studie landeten Sachsen-Anhalt und Brandenburg, bei denen jeweils 160 erhebliche Mängel auf 1.000 in der Hauptuntersuchung geprüfte Autos entfielen. Auch das Alter der Thüringer Fahrzeuge ist mit durchschnittlich 7,7 Jahren als sehr jung zu betrachten, nur Hamburg übertrifft die Thüringer mit einem Wert von 7,5 Jahren.
Allerdings kann man nicht von einer West-Ost-Grenze ausgehen, wenn es um den Zustand der Fahrzeuge geht, wie der ACE erklärt. Vielmehr sei eine Diagonale zu sehen, die sich vom Nordosten bis hin zum Südwesten zieht. Am ehesten lässt sich die gute Quote nach Ansicht der Experten mit der Inanspruchnahme der Abwrackprämie erklären. Diese wurde in Thüringen besonders stark genutzt, wie die Studie ergab.
Besonders häufige Mängel
Allerdings sind einige Mängel auch sehr häufig zu finden. Auf dem ersten Platz im negativen Sinne landet dabei das Licht, das mehr als 34 Prozent der aufgedeckten Mängel ausmacht. An zweiter Stelle stehen die Bremssysteme mit einem Anteil von 24,6 Prozent und an dritter Stelle die Räder und Achsen mit 20,4 Prozent.
Insgesamt sollten laut Schätzungen mehr als acht Millionen Autos in Deutschland eine Pflicht zur Wiedervorführung auferlegt bekommen, so die Experten des ACE. Zudem gebe es mehr als 30.000 Fahrzeuge, die sofort aus dem Verkehr gezogen werden müssten. Die Studie selbst hat sich bei ihren Ergebnissen auf die insgesamt 41,7 Millionen Fahrzeuge in Deutschland bezogen, von denen 25,5 Millionen sich im vergangenen Jahr einer Hauptuntersuchung unterziehen mussten. Die Daten wurden vom Kraftfahrt-Bundesamt zusammengestellt, Grundlage waren die Ergebnisse der Prüfer von TÜV und Dekra.
Verlierer und Gewinner der Analyse
Am schlechtesten schnitten übrigens die Länder Bremen und Nordrhein-Westfalen ab. Sie wiesen 184 bzw. 182 erhebliche Mängel bei den Untersuchungen auf. Auch das Saarland ist mit 182 erheblichen Mängeln auf 1.000 untersuchte Autos trauriger Spitzenreiter. Hier stieg die Anzahl der Fahrzeuge, die nahezu schrottreif sind, binnen nur eines Jahres um 37,9 Prozent an.
Volker Höhnisch vom TÜV Thüringen geht dagegen der Frage auf den Grund, warum gerade Thüringen bei diesem Vergleich so gut abschneidet. Sein Fazit: Einerseits ist die Abwrackprämie verantwortlich für den guten Zustand der Thüringer Autos. Andererseits gebe es hierzulande extrem viele Pendler. Diese seien, aufgrund der täglichen Angewiesenheit auf den fahrbaren Untersatz, besonders auf die Pflege des Autos bedacht. Oft wird auch gelästert, die ostdeutschen Prüfer würden lascher prüfen - dagegen wehrt sich Höhnisch aber vehement. TÜV und DEKRA konkurrieren zwar miteinander, doch haben sie sich denselben strengen Qualitätskontrollen unterworfen und prüfen sich stichprobenartig gegenseitig - ohne Vorwarnung.
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Automarkt USA: Deutsche Autos sind gefragt
Juni 9th, 2010 · Comments Off
Während hierzulande die Autobauer um jeden Kunden buhlen müssen, sind deutsche Autos in den USA stark gefragt. Im Mai diesen Jahres sind insgesamt 1,1 Millionen Autos verkauft worden, was eine Steigerung um 19 Prozent im Gegensatz zum Vorjahr bedeutet. Auch ist der Mai damit der achte Monat in Folge, in dem der Absatz für Autos in den USA anstieg.
Neben den drei großen einheimischen Herstellern erfreuen sich auch die Modelle deutscher Autokonzerne einer großen Beliebtheit. Insbesondere Mercedes war sehr gefragt als Marke, insgesamt konnte man 19.179 Autos verkaufen. Damit steigerte man den Absatz im Vergleich zum vergangenen Jahr um satte 27 Prozent. Als wichtigste Reihe kam die E-Klasse zum Vorschein. Auch der Sprinter konnte kräftig zulegen, nachdem die Vereinbarung mit Chrysler ausgelaufen war, nach der dieser Hersteller den Sprinter als Dodge in den USA verkaufte. Der zweisitzige Smart dagegen enttäuschte, er ließ sich nur 695 Mal verkaufen.
Als stärkste deutsche Marke gilt VW, der 23.543 Autos verkaufen konnte. Besonders begehrt war der Jetta, ein Mittelklassemodell. Auch Audi, als Tochter von VW, konnte stolze 9.205 Autos verkaufen. Somit konnten beide Unternehmen gemeinsam mehr als ein Fünftel Steigerung bei den Absätzen verzeichnen. VW reagiert darauf und will demnächst noch ein zusätzliches Werk in den USA aufbauen. Porsche, der seit Neuestem auch zu VW gehört, musste allerdings Verluste hinnehmen. Mit seinen 1.873 verkauften Autos sank der Absatz um fünf Prozent. Vermutlich war der Modellwechsel bei dem Cayenne-Modell der Grund hierfür. Dadurch konnte der Geländewagen recht selten abgesetzt werden. Obwohl der neue Panamera, eine Limousine, sehr gefragt ist, konnte er den Absatzrückgang beim Cayenne nicht ausgleichen.
Eine besondere Schlappe musste dagegen BMW hinnehmen. Die 17.859 verkauften Autos sorgten dafür, dass BMW sogar noch hinter den Erzrivalen Mercedes rutschte. In den USA sieht es also recht gut auf dem Automarkt aus. In Deutschland sank die Zahl der Neuzulassungen dagegen um 35,1 Prozent. Das entspricht nur noch 249.700 Neuzulassungen hierzulande.
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Umfrage zum Autokauf
Juni 5th, 2010 · Comments Off
Beim Kauf eines Autos werden die Käufer verschiedene Wege gehen. Aktuell hat die Unternehmensberatung Progenium eine Umfrage zum Thema durchgeführt. Dabei ging es darum, wo und wie ein neues Auto gekauft wurde. Das Ergebnis: Mindestens zwei Händler werden von der überwiegenden Mehrzahl der Käufer besucht, um das passende Modell zu finden. Sie dürfen sich jedoch nur im Umkreis von maximal 20 Minuten vom Wohnort der Käufer befinden.
Interessant waren auch die unterschiedlichen Vorgehensweisen bei den verschiedenen Altersgruppen. So hat die ältere Klientel sich schon auf einen Stamm-Verkäufer eingelassen. Die jüngere Generation war dagegen keineswegs auf einen bestimmten Händler festgelegt, sondern suchte nach dem Auto, das am besten gefiel, unabhängig davon, ob man den Händler bereits kannte oder nicht.
Allerdings erhielt die ältere Generation aufgrund der Loyalität zum Autohändler höhere Rabatte, im Schnitt betrugen diese etwa 14 Prozent, bei den unloyalen Kunden waren es dagegen nur neun Prozent. Jedoch hingen die Rabatte nicht nur davon ab, ob man schon häufiger bei einem bestimmten Händler gekauft hatte oder nicht, sondern ebenso davon, wie gut der Ruf des Herstellers ist. Je besser das Image des Autokonzerns, desto geringer fielen die Rabatte aus, ergab die Umfrage.
Sie bestätigt aber vor allem eines: Beim Autokauf haben die Menschen die Bedeutung eines umfassenden Vergleichs bisher nur halbherzig wahrgenommen. Denn in fast jeder Stadt stehen mittlerweile Autohändler im zweistelligen Bereich zur Auswahl, wenn davon gerade einmal zwei aufgesucht werden, kann von einem umfassenden Preisvergleich nicht die Rede sein. Wer jedoch bei einem Händler, mit dem er zufrieden ist, immer wieder kauft, kann dadurch attraktive Nachlässe erzielen.
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Ein Kennzeichen, mehrere Autos
Juni 1st, 2010 · Comments Off
Mit Beginn des kommenden Jahres soll das so genannte Wechselkennzeichen eingeführt werden, wie die Fachzeitschrift „AutoBild" berichtet. Das Wechselkennzeichen soll es ermöglichen, auf ein einziges Nummernschild bis zu drei Autos anzumelden. Obwohl alleine dies schon eine kleine Sensation in den Kreisen der Autofahrer ist, werden nun auch weitere Forderungen laut. So soll das Wechselkennzeichen nicht nur für PKW verwendet werden, sondern ebenfalls für Motorräder und Co. Dadurch könnte mit einem Nummernschild das eigene Auto ebenso, wie das Motorrad gekennzeichnet werden. Ob diese Forderungen erfüllt werden, ist bis dato aber noch unklar.
Auch die Versicherungen überprüfen nun schon, wie sie vorgehen sollten, um die Fahrzeuge mit Wechselkennzeichen korrekt zu versichern. Der ADAC arbeitet an einer Lösung, an der nur noch das teuerste Fahrzeug als Grundlage für die Berechnung der Prämien erscheinen wird. Die anderen Fahrzeuge, die mit demselben Nummernschild unterwegs sind, sollen dagegen über diese Versicherung mit abgesichert werden.
Das Wechselkennzeichen kann allerdings immer nur für die Fahrzeuge eines Halters verwendet werden. Andernfalls wären Beweisfragen bei Parkverstößen oder anderen Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung kaum noch auszumachen. Generell wird es ohnehin nur noch mit Beweisfotos möglich sein, solche Verstöße tatsächlich zu ahnden. Andernfalls stünde Aussage gegen Aussage, da der Halter behaupten könnte, das Nummernschild hätte am Tag des Verstoßes an einem anderen Fahrzeug gehangen.
Wie sich das Ganze weiter entwickeln wird, bleibt abzuwarten. Für Autofahrer macht es allerdings durchaus Sinn. Zum Einen sinken die Versicherungskosten, wenn nur noch das teuerste Fahrzeug versichert wird, zum Anderen muss man sich nur ein Kennzeichen merken.
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Die Bedeutung des Luftfilters im Auto
Mai 28th, 2010 · Comments Off
In einem jeden Auto sollte auch ein Luftfilter integriert werden, weiß der TÜV Nord in Hannover. Dieser schützt nämlich den Motor. In der von ihm angesaugten Luft finden sich zahlreiche Verunreinigungen, die dem Motor früher oder später einen nicht zu unterschätzenden Schaden zufügen können. Das heißt aber auch, dass gerade diese Verunreinigungen heraus gefiltert werden müssen, um dem Motor und damit auch dem Auto eine längere Lebensdauer zu ermöglichen.
Insbesondere die Kolben und Zylinderlaufflächen können durch Verschmutzungen stark angegriffen werden. Eine Reparatur würde dann sehr teuer ausfallen, so dass der stets korrekt eingesetzte und regelmäßig zu wartende Luftfilter die günstigere Lösung ist. Der Luftfilter selbst sollte sich in einem Gehäuse befinden, das ihn wiederum schützt. Er besteht aus einem faserigen Gewebe, das an Papier ähnelt. Dieses Gewebe ist in einer Lamellenform aufgebaut, so dass selbst noch so kleine Partikel problemlos aufgefangen werden können.
Ebenfalls werden Schwebstoffe mit einem funktionstüchtigen Luftfilter sehr gut aufgefangen, so dass man auch hier von Schäden verschont bleibt. Erst nachdem die Luft über diesen Luftfilter gesäubert wurde, darf sie in den Brennraum der Autos vordringen. Ist dies nicht der Fall, kommt es zu teils irreparablen Schäden am Motor. Deshalb ist es auch so wichtig, den Luftfilter entsprechend warten zu lassen.
Verwechselt wird er übrigens häufig mit dem Pollenfilter, der vielfach ebenfalls als Luftfilter bezeichnet wird. Dieser Filter schützt jedoch nicht den Motor des Autos, sondern dient dazu, Pollen und Feinstaub aus der Luft herauszufiltern. Die gesäuberte Luft gelangt dann in den Fahrgastraum, wo sie entsprechend für kühle oder warme Luft sorgt. Entscheidend dabei ist die Einstellung der Lüftung.
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