Wie auch nach der Versicherung fragen mich einige Kaufinteressenten nach der Steuer, die sie für ihr vielleicht bald neues Fahrzeug zu zahlen haben. Durch die Schadstoffklassen und die Dieselpartikelfilter hat sich ja einiges geändert, nicht zuletzt auch bei den älteren Gebrauchtwagen, die dann plötzliche eine Menge Steuern pro Jahr kosten. Nur sehr wenige Menschen sind, zum Beispiel aufgrund einer Behinderung, steuerbefreit oder zahlen nur ermäßigte KFZ-Steuer. Auswendig zu wissen, was welcher Gebrauchtwagen an Steuern kostet, das kann man von niemandem verlangen, auch nicht von mir und meinem Bruder. Da ist es wieder einmal gut, dass es das Internet gibt. Hier gibt es Seiten, die sind so einfach zu bedienen und liefern so schnelle Ergebnisse, dass es ein wahrer Traum für jeden Autoverkäufer ist, der sonst dem Kunden eine Antwort schuldig bleiben müsste.
Ich vergleiche das Nutzen solcher Seiten immer mit dem Aufwand, den man betreiben muss, um zum Beispiel ein Fotobuch zu bestellen. Nur wenige Sekunden dauert es nämlich, die Angaben, die man machen muss, einzutippen. Dann bekommt man die Ergebnisse gleich angezeigt. „Steuer für das KFZ berechnen“ oder einfach „KFZ Steuer“ in die Suchmaschine eingegeben, und schon bekommt man einige Seiten angezeigt, die das Rechnen übernehmen. Ich gehe mit meinen Kunden und dem KFZ-Brief oder Schein, in dem alle Angaben zu finden sind, immer schnell ins Büro, um die Steuer berechnen zu lassen. Die Emissionsgruppe muss angegeben werden und die Art des Motors, als zum Beispiel „Selbstzündungsmotor Diesel mit Partikelfilter ab Werk“, genau definiert werden. Dann gibt man noch den Hubraum und das Datum der Erstzulassung an.
Was als letztes angegeben werden muss, ist die Zeit im Jahr, die das Fahrzeug angemeldet ist. Hier wird der Unterschied festgelegt, ob ein Auto das ganze Jahr gefahren wird, oder nur als Saisonfahrzeug für Winter oder Sommer. Ein einfacher Button ist dann dafür zuständig, die KFZ-Steuer zu berechnen. So einfach wenn doch nur alles wäre, mit dem wir es in unserem Beruf zu tun haben. Wenn ich manchmal daran denke, was es für ein Aufwand ist, eine ABE für besondere Niederquerschnittsreifen zu bekommen, ist die Steuerberechnung geradezu ein Vergnügen. Dem Kunden ist geholfen, wir können in den meisten Fällen den Vertrag abschließen, und so geht jeder wieder seiner Wege.
