Beulen im Gebrauchtwagen

Oktober 6th, 2009 · No Comments

Nicht nur Gebrauchtwagen, sondern auch neue Autos sind in keinster Weise davor gefeit, die eine oder andere Delle davon zu tragen. Sicher ist ein Auto immer ein Gebrauchsgegenstand. Trotzdem ist es ärgerlich, wenn man dann in einem Kotflügel oder einem anderen Teil eine unschöne Beule entdeckt.

Diese Dellen können bei vielen Gelegenheiten entstehen. Dem Klischee nach sind es die Frauen, die nicht einparken können, doch auch bei den Männern geht das eine oder andere Mal etwas schief. Einmal nicht richtig aufgepasst, schon ist ein Pfeiler gerammt, eine Laterne im Weg oder ein Schild einfach viel zu nah am Straßenrand aufgestellt. Mit den Kindern ist es das gleiche, man könnte fast sagen traurige Lied. Sie gehen mit dem Fahrzeug um, als wäre es nichts wert, gleich, ob Gebrauchtwagen oder nagelneues Auto.

Noch schlimmer sind aber die Gefahren, die für die Gebrauchtwagen und Neufahrzeuge von den anderen Verkehrsteilnehmern ausgehen. Selbst auf dem Parkplatz vor dem Supermarkt kann man nicht sicher sein, dass einem nicht jemand einen Einkaufswagen an den Lack rollen lässt. Bis man selbst zu seinem Auto zurückkehrt, sind die Verursacher der Beulen und Kratzer über alle Berge. Man hat dann die Wahl, den Schaden der eigenen Versicherung zu melden, die aber dann höhere Beiträge kassiert. Die zweite Möglichkeit ist, die Angelegenheit aus der eigenen Tasche zu regeln. Beides ist furchtbar ärgerlich.

Mittlerweile gibt es in beinahe jeder Stadt einen so genannten „Beulendoktor“ zu dem man einen Gebrauchtwagen, aber auch ein fast neues Fahrzeug bringen kann, um die Blessuren des täglichen Kampfes auf der Straße beseitigen zu lassen. Manchmal auch ohne Lackierung und Ersatzteil.