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Opel soll künftig Autos für den internationalen Markt konzipieren

Juni 29th, 2010 · No Comments

GM hat nach langem Hin und Her den deutschen Autobauer Opel doch behalten und es kam nicht zum Verkauf. Nun geht es darum, für eine erfolgreiche Zukunft Opels zu sorgen, dafür sollen in Rüsselsheim neue Modelle für den Weltmarkt konzipiert werden. Der Startschuss ist schon einmal gefallen, und zwar mit dem Insignia. Dieses Modell war schon in Europa überaus erfolgreich und soll nun auch in den USA verkauft werden. Veränderungen gibt es nahezu nicht, lediglich der Kühlergrill wurde etwas angepasst. Der Insignia wird in den USA unter dem Namen Buick verkauft.

GM und der Chefingenieur des Unternehmens betonten laut einem Bericht der „Financial Times Deutschland“, dass der Buick zu einer Weltmarke ausgebaut werden soll. Ein ähnliches Vorgehen kennen wir noch aus der Vergangenheit. Schon einmal wurden die Autos des deutschen Autobauers Opel in den USA unter der Marke Saturn angeboten. Allerdings wurde die Marke im Rahmen der Sanierung von GM wieder vom Markt genommen.

Ziel des Automobilkonzerns ist es, seine Aktivitäten im internationalen Markt zu verstärken. Bisher ist GM vor allem in Nordamerika und China sehr stark vertreten, was sich künftig jedoch ändern soll. Keinesfalls aber sei es in naher Zukunft beabsichtigt, in den europäischen Markt einzutreten und Opel das Leben noch schwerer zu machen.

Ob sich der Insignia unter dem Namen Buick tatsächlich verkaufen wird und wie die US-Bürger das Modell aus Rüsselsheim annehmen werden, bleibt nun erst einmal abzuwarten. In jedem Fall scheint es erst einmal ein Konzept zu geben, mit dem auch Opel gerettet werden kann, nachdem der Mutterkonzern GM nun bereits wieder normal agiert.