Ein unangenehmes Knirschen, ein Bersten erklingt, wenn mit dem Auto angefahren wird. Der Schaden sieht wahrscheinlich auf den ersten Blick gar nicht so schlimm aus. Schnell ist es passiert: Ein unachtsamer Moment beim zurücksetzen, eine Ecke, die man im Seiten- und Rückspiegel, aber auch beim Umdrehen nicht bemerkt, und schon kracht es. Betonpfeiler, Gartenmauern, andere Autos und die heimische Garage sind die meisten Verursacher von solchen Geschehnissen. Schuld hat allein der, der das Fahrzeug aus der Parklücke gefahren hat. Es reicht schon, mit den Gedanken woanders zu sein, eine winzige Unachtsamkeit, und das Auto hat einen Schaden, den man reparieren lassen muss.
Bei einem Schaden, der beim Rückwärtsfahren entsteht, sind meistens Stoßstange und Rückscheinwerfer betroffen. Je nach Wucht des Aufpralls ist der Schaden höher oder niedriger. Bei den modernen Autos ist die Stoßstange aus Plastik. Dennoch kostet sie eine Menge Geld, wenn sie ausgetauscht und neu lackiert werden muss. Auch die Scheinwerfer sind nicht ganz billig, denn nicht immer hat man das Glück, dass nur das Glas beziehungsweise die Plastik Abdeckung ausgewechselt werden kann. Einen Tag ohne Auto können zudem nicht alle verschmerzen; ein Leihwagen kostet aber auch Geld. Ein solcher Schaden am Auto ist immer ärgerlich und führt manchmal sogar zu Streit in der Familie. Schuldzuweisungen bringen nichts; passieren kann das jedem.
Nicht vergessen darf man, den Schaden am Auto beim Weiterverkauf anzugeben. Es wäre unehrlich, den Unfall zu verschweigen, vor allem, wenn vielleicht Teile nicht ausgetauscht, sondern nur oberflächlich wieder in Ordnung gebracht wurden. Auch eine Anhängerkupplung kann übrigens bei einem solchen Vorfall kaputt gehen.
