Citroen DS3 gegen den Mini Cooper
Juli 19th, 2010 · Comments Off
Die Lifestyle Autos gewinnen in diesen Tagen immer mehr an Bedeutung. Eines der neuesten Autos dieser Art ist der Citroen DS3, der kürzlich mit einem harten Konkurrenten aus dem gleichen Bereich, dem Mini Cooper, verglichen wurde. Wie der Vergleich ausging und welches Auto die Nase vorn hat, wir zeigen es hier.
Insbesondere die langjährigen Fans des französischen Automobilherstellers sind vom klangvollen Namen DS3 enttäuscht, denn in den 1950er Jahren stand DS bei Citroen für eines der innovativsten Autos der Welt. Mit der neuen DS Reihe, denn ein DS4 und DS5 sollen folgen, will Citroen aber keine technischen Innovationen vorstellen, sondern einen hippen Kleinwagen, der insbesondere jüngere Kunden an die Marke binden soll.
Beim Mini Cooper stellte man ebenfalls auf einen altbewährten Namen ab, verjüngte jedoch Form und Technik des Autos drastisch. Der 1,6 Liter Motor mit 122 PS ist allerdings sehr begehrt bei vielen Käufern.
Das Design im Vergleich
Der Mini schneidet beim Vergleich im Punkt Design etwas schlechter ab. Obwohl man sich hier für ein besonders zeitloses und extravagantes Design entschied, hat es mittlerweile einiges eingebüßt, da der Mini schon das deutsche Straßenbild prägt. Der Citroen DS3 dagegen überzeugt mit seinem modernen und hippen Design vor allem deshalb, weil er hierzulande noch nicht so bekannt ist. Aber auch die verchromten Spiegelhalter und die Heckleuchten vervollkommnen das einzigartige Design.
Ebenfalls zeichnet sich der Citroen DS3 durch viele Individualisierungsmöglichkeiten aus. Unterschiedliche Farben für Dach, Innenraum und Armaturen sind keine Seltenheit. Ebenfalls lassen sich passende Fußmatten auswählen und die Karosserie kann mit Tattoo-Aufklebern aufgewertet werden. Der Mini ist ebenfalls den eigenen Wünschen und Bedürfnissen hinsichtlich der Farbgebung anpassbar. Allerdings stehen hier weniger Farben zur Verfügung, statt den Tattoos gibt es nur Rallyestreifen und diese auch nur in Schwarz.
Der Innenraum im Vergleich
Beim Mini gibt es viele Vorteile im Innenraum. So sehen Fensterheber, Drehzahlmesser und Tacho, die in Kreisform gehalten sind, sehr stylisch aus. Luftdüsen und Öffner für die Türen haben ebenfalls einen besonderen Touch abbekommen. Insgesamt bietet der Mini zudem reichlich Platz, gerade im vorderen Bereich. Selbst in den hinteren Bereichen ist noch ordentlich Platz verfügbar, speziell wenn man die Gesamtgröße des Wagens bedenkt.
Bei Citroen überzeugt der Innenraum mit viel Beinfreiheit für den Beifahrer. Denn das Handschuhfach und weitere Ablageflächen wurden teilweise in den Motorraum verlegt. Auch ein Parfumspender und vielfältige weitere Ablageflächen sind hier zu finden. Die Navigationssysteme und Multimedia-Systeme, sowie diverse Anzeigen und Bedienelemente sind in der Mittelkonsole zu finden. Sie wirkt durch eine gezielte Anordnung sehr aufgeräumt. Beim Citroen DS3 ist zudem mehr Beinfreiheit im vorderen Bereich gegeben. Die Rücksitze lassen sich bei beiden Fahrzeugen umlegen, dennoch bringt der Citroen es auf 285 Liter Kofferraumfassungsvermögen, der Mini nur auf 160 Liter.
Weitere Vergleiche
Im Citroen bestechen vor allem Klavierlack und Co. Allerdings wurde auch vielfach auf Materialien und Bauteile zurückgegriffen, die schon aus anderen Wagen bekannt sind. Beim Mini dagegen findet man kaum ein Teil von BMW, so dass er hier etwas besser abschneiden kann. Die Fahreigenschaften sind bei beiden Modellen als äußerst positiv zu bewerten. Die Höchstgeschwindigkeiten beim Citroen liegen bei 190, beim Mini bei 203 km / h. Der Verbrauch ist wieder ein Pluspunkt für den Mini, er liegt bei 5,4 Liter. Beim Citroen sind es dagegen schon 5,9 Liter. Ab 17.500 Euro lässt sich der Citroen DS3 in der Basisvariante erwerben, beim Mini sind schon 19.300 Euro fällig.
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Entwicklungen am Weltautomarkt
Juli 15th, 2010 · Comments Off
Der Automarkt scheint sich 2010 weltweit zu stabilisieren. Das erste Halbjahr hat bereits eine Erholung auf dem Automarkt gezeigt und somit dafür gesorgt, dass die Automobilkonzerne zumindest ansatzweise aufatmen konnten. Insbesondere der Automarkt in den USA und Asien hat sich erholen können. In Europa dagegen sind nur leichte Zuwächse, teils sogar Rückgänge bei den Verkaufszahlen gemessen worden.
Entwicklungen in den USA
Alleine in den USA hat sich im Juni 2010 ein weiterer Aufwärtstrend gezeigt. Eine Million Light Vehicles wurden hier verkauft. Dazu zählen vor allem die PKW und Light Trucks. Damit setzt sich der Trend aus den vergangenen Monaten fort und ein Umsatzplus von 14 Prozent wird erreicht.
Allerdings geben Experten auch zu bedenken, dass die US Automobilmärkte noch weit von ihren einstigen Höchstständen entfernt sind. Zwar konnte im ersten Halbjahr 2010 eine Absatzsteigerung um 17 Prozent auf insgesamt 5,6 Millionen Light Vehicles verzeichnet werden, doch die Höchststände sind damit noch lange nicht erreicht. Besonders interessant: Auf dem US Automarkt steigerte man den Absatz deutscher Marken alleine im ersten Halbjahr um 18 Prozent und konnte so auch den Marktanteil erneut auf 7,5 Prozent steigern.
Entwicklungen in China
In China konnte sich der anhaltende positive Trend auf dem Automobilmarkt im Juni dagegen nicht mehr so stark fortsetzen. Zwar gab es immer noch einen Zuwachs um 19 Prozent bei den Absätzen, allerdings ist das der geringste Zuwachs seit mehr als einem Jahr. Allerdings ist diese kleine Abschwächung der Umsätze noch kein Grund zur Sorge, denn alleine im ersten Halbjahr 2010 konnten mehr als 5,4 Millionen Autos in China verkauft werden. Im Gegensatz zum Vorjahreszeitraum entspricht das einer Steigerung von über 50 Prozent.
Besonders die deutschen Autohersteller bilden auch in China einen wichtigen Bestandteil des Marktes. Durch die stark angestiegene Nachfragesituation der letzten Monate konnte der Marktanteil auf 18 Prozent erhöht werden.
Entwicklungen in Indien und Japan
Auch in Indien sind die Autoabsatzzahlen erfreulich angestiegen. So ergab sich ein Anstieg der Verkaufszahlen um 29 Prozent, alleine im Monat Juni, welcher mit dem Vorjahresmonat verglichen wurde. Mehr als 1,1 Millionen Fahrzeuge konnten so in Indien verkauft werden und damit wurde im ersten Halbjahr ein deutliches Plus von 31 Prozent erreicht. Die deutschen Hersteller der Autos konnten ebenfalls in Indien punkten. Sie erreichten eine Verdoppelung ihrer Verkaufszahlen.
Ebenfalls konnte der Automarkt in Japan kräftig zulegen. Die Neuzulassungen erhöhten sich im Juni um satte 18 Prozent, im gesamten ersten Halbjahr war ein Anstieg von 23 Prozent zu finden.
Entwicklungen in Brasilien und Russland
In Brasilien waren die Verkaufszahlen dagegen auf dem absteigenden Ast angesiedelt. So gingen im Mai und Juni die Absätze deutlich zurück. Man führt dies allerdings darauf zurück, dass im März das staatliche Konjunkturprogramm ausgelaufen war. Insgesamt konnten die Absätze jedoch im ersten Halbjahr 2010 um sieben Prozent gesteigert werden.
In Russland ist der Aufwärtstrend erst seit dem zweiten Quartal zu sehen, in dem die Verkaufszahlen sich um ein Drittel steigerten. Im ersten Quartal lagen sie noch ein Viertel unter denen des Vorjahres. Alleine im Juni konnte ein Anstieg der Verkäufe um 45 Prozent beobachtet werden, im gesamten ersten Halbjahr 2010 steigerte man die Absätze um drei Prozent.
Entwicklungen in Europa
Die westeuropäischen Länder dagegen sind nicht allzu stark beim Aufwärtstrend vertreten. Sie zeigten eine Steigerung im Juni um sieben Prozent, im gesamten ersten Halbjahr konnte man jedoch nur eine zweiprozentige Steigerung in den westeuropäischen Ländern verzeichnen. Vorrangig das erste Quartal lief hier noch sehr gut, im zweiten Quartal ist schon wieder ein Abwärtstrend zu verzeichnen.
In den neuen Ländern der EU dagegen sank der Absatz um vier Prozent im Gegensatz zum Vorjahr, im gesamten ersten Halbjahr 2010 sogar um 14 Prozent. Allerdings geben Experten an, dass die Nachfrageverluste künftig geringer ausfallen werden.
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Kleinwagen Absatz geht zurück
Juli 11th, 2010 · Comments Off
Im vergangenen Jahr erlebte die Automobilbranche einen wahren Boom. Gerade die Anbieter von Kleinwagen konnten sich dank der Abwrackprämie über zahlreiche Verkäufe freuen. Doch in diesem Jahr hat sich das Bild drastisch verändert. So teilte das Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg am vergangenen Montag mit, dass die Zahl der Neuzulassungen für Kleinwagen im ersten Halbjahr 2010 um mehr als die Hälfte gesunken sei. Die Automobilbranche indes kann die Verluste ausgleichen, denn die Oberklassemodelle werden stärker nachgefragt. Verantwortlich dafür ist die sich erholende Konjunktur, die insbesondere Flottenfirmen und Autovermieter dazu bringt, wieder mehr Fahrzeuge zu ordern.
Bei der Kompaktklasse sank die Zahl der Neuzulassungen um 27 Prozent im Gegensatz zum Vorjahr. Dafür konnten die Modelle Audi A8, die E-Klasse von Mercedes und der 5er BMW kräftig zulegen. Allerdings heißt dies für den deutschen Automarkt noch lange nicht, dass Entwarnung gegeben werden kann. Denn insgesamt sank die Zahl der Neuzulassungen in den ersten sechs Monaten um satte 28,7 Prozent. Betrachtet man alleine den Juni diesen Jahres sind Einbrüche von einem Drittel zu vermelden.
Allerdings können die Automobilbauer ihre Einbrüche auf dem deutschen Binnenmarkt mit Hilfe des Booms aus China und den USA recht gut wieder wettmachen. Die Werke der Automobilkonzerne sind durch die steigende Nachfrage aus dem Ausland sehr gut ausgelastet. Derzeit wird sogar diskutiert, Werksferien zu verkürzen oder ganz zu streichen, sowie zusätzliche Schichten zu fahren und mehr Personal aufzubauen. Allerdings wollen die Autobauer noch keine Festanstellungen eingehen, sondern setzen eher auf Zeitarbeiter. Die Entwicklungen der kommenden Monate können noch nicht sicher genug bewertet werden, um langfristige Verpflichtungen einzugehen, heißt es.
Betrachtet man den deutschen Automarkt konnte nur BMW seinen Absatz halbwegs stabil halten. Hier wurden lediglich ein Prozent weniger Fahrzeuge in Deutschland abgesetzt. Bei Audi waren es 12,5 Prozent und bei Mercedes 6,1 Prozent weniger. Die Massenproduzenten dagegen mussten deutlich härtere Einschnitte verzeichnen. Der Absatz bei Opel sank um 39,7 Prozent, bei Ford waren es 35,1, bei Fiat 57,6 Prozent. Auch Toyotas Absatz brach um 54,9 Prozent ein. Lediglich VW konnte einen Einbruch von 22 Prozent verzeichnen, was aber vor allem an der großen Modellvielfalt liegt.
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In Deutschland bleiben Autos unverzichtbar
Juli 7th, 2010 · Comments Off
Der ADAC klärt erneut auf und stützt sich dieses Mal auf eine Studie des Infas-Instituts Bonn. Unter dem Titel „Mobilität in Deutschland“ wurde die Untersuchung im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums durchgeführt. Dabei ergab sich, dass 82,8 Prozent der 40 Millionen Haushalte in Deutschland wenigstens ein Auto ihr Eigen nennen. Bei 29 Prozent der Haushalte gibt es sogar zwei oder mehr Autos, die im Eigentum stehen. Damit zeigt sich, wie wichtig das Auto auch heute noch für die Deutschen ist.
In der Untersuchung wurden ebenfalls einige Bundesländer gesondert betrachtet. So ergaben sich Spitzenreiter bei der Anzahl der Autos. In Baden-Württemberg etwa sind es 88,6 Prozent aller Haushalte, die ein eigenes Auto besitzen. In Bayern und im Saarland sind es immerhin noch 87,2 Prozent der Haushalte. Damit sind die Spitzenreiter in Sachen Mobilität also vorrangig im Süden anzutreffen.
In den Stadtstaaten dagegen spielt das Auto nur eine untergeordnete Rolle. Grund dafür sind das hohe Verkehrsaufkommen in den Innenstädten, aber auch die außerordentlich gute Infrastruktur, die sich durch gute Erreichbarkeit aller Gebiete mittels öffentlicher Verkehrsmittel auszeichnet. So haben in Berlin nur 58,8 Prozent der Haushalte ein eigenes Auto, in Hamburg sind es 66 und in Bremen 72,4 Prozent.
Allerdings zeigt der dramatische Anstieg der Haushalte, die einen Wagen ihr Eigen nennen auch deutlich, wie wichtig die unabhängige Mobilität des Einzelnen heutzutage ist. Insbesondere die Erreichbarkeit der Arbeitsstelle ist heute ohne Auto kaum noch möglich. Gerade in ländlichen Regionen sind oft die öffentlichen Verkehrsmittel kaum nutzbar, da sie nicht zu den üblichen Arbeitszeiten oder gar nicht in die Gewerbegebiete fahren.
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Toyota muss erneut Rückruf starten
Juli 3rd, 2010 · Comments Off
In Amerika muss Toyota erneut einen Rückruf starten. Dieses Mal ist das Hybridauto Lexus HS 250h betroffen. Die Luxuslimousine wurde in einem Crashtest der US-Verkehrssicherheitsbehörde auffällig. Die National Highway Traffic Safety Administration, kurz NHTSA, beobachtete einen stärkeren Spritverlust, als es Vorschrift ist. Zwar habe man in eigenen Tests und auf den Straßen noch keine ähnlichen Fehler entdeckt, so Toyota, dennoch nehme man den Vorwurf sehr ernst. Am 25.06.2010 beschloss Toyota insgesamt 17.000 Autos zurück in die Werkstätten zu rufen.
Doch nicht nur Toyota wird in letzter Zeit immer wieder von Rückrufen betroffen, sondern insgesamt ist die Autoindustrie derzeit im Visier der Kritik. Allein der Hersteller Toyota musste in den vergangenen Wochen und Monaten mehr als 8,5 Millionen Autos zurückrufen. Grund waren unter anderem kurzzeitig aussetzende Bremsen, klemmende Gaspedale und rutschende Fußmatten. Aufgrund der Häufungen der Rückrufe musste Toyota auch eine Strafe von 16,4 Millionen Dollar, was etwa 13,3 Millionen Euro entspricht, zahlen. Diese Strafe wurde verhängt, weil die Mängel den US-Behörden nicht rechtzeitig bekannt gegeben wurden.
Auch mit dem jetzt aktuellen Rückruf kann Toyota sich nicht mit Ruhm bekleckern. Der Imageverlust war schon bei den vergangenen Rückrufen enorm und der neue Rückruf dürfte gleich in mehrfacher Hinsicht zum Schaden führen. Zum Einen ist die Hybridtechnologie ein absolutes Vorzeigeschild des Konzerns, zum Anderen ist ausgerechnet die Luxusmarke Lexus von dem Rückruf betroffen. Ebenfalls lässt sich der Lexus in den USA mit der Verbreitung von Mercedes oder BMW in Deutschland vergleichen.
Allerdings leidet die Qualität aufgrund des schnellen Wachstums, wie auch eine aktuelle Studie ergab. Durchgeführt wurde sie von JD Power, die untersuchten, wie hoch die Fehlerquote bei Neuwagen lag. Im Vergleich zu früheren Studien zeigte sich, dass der Lexus von Platz Eins auf Platz Vier rutschte und damit hinter Porsche, Acura und Mercedes liegt. Beim Geländewagen GX460 war es schon im April zu Problemen gekommen, bei schnellen Kurvenfahrten oder Ausweichmanövern drohte der Wagen umzukippen. Allerdings konnte das Problem durch eine neue Programmierung der elektronischen Stabilitätsprogramme schnell wieder behoben werden.
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